Im Jahre 1981 gründete eine kleine Gruppe von Direktoren der damals noch öffentlich rechtlichen Tourismusorganisationen den "Verband der Südtiroler Tourismusdirektoren". Damals lagen die Schwerpunkte vorwiegend den Bereich der Weiterbildung zu koordinieren und einige innovative Schritte zu verwirklichen.

Erst bedeutend später, als sich die Privatisierung der Tourismusorganisationen Südtirols unaufhaltsam näherte, wurde die Organisation ein Sprachrohr der rund 200 Mitarbeiter der landesweiten Verkehrsämter und Verkehrsvereine. In den frühen 90ern, war es dann soweit und landesweit wurden die Tourismusorganisationen, außer der Kurverwaltung Meran und dem Verkehrsamt Bozen privatisiert. Richtungsweisend war das L.G. vom 18.08.1992 - Nr. 33 mit sämtlichen Durchführungsbestimmungen.
Der damalige LVS (Landesverband der Verkehrsämter) wurde als LTS (Landesverband der Tourismusorganisationen) umgewandelt und war die Plattform der Präsidenten der Südtiroler Tourismusorganisationen.
Die Berufsgruppe der hauptberuflichen Führungskräfte in den Tourismusorganisationen erkannten nun den Landesverband der Tourismusdirektoren als eine wichtige Dachorganisation in der gemeinsame Ideen vernetzt werden konnten und in der Lobbyarbeit betrieben werden konnte. Über viele Jahre vertrat der Landesverband die Belange der hauptamtlichen Touristiker in den verschiedenen Landesteilen und schuf viele innovative Maßnahmen und wählte Schwerpunkte der Weiterbildung der vielen Mitarbeiter in den Organisationen aus.
Durch die enge Verbindung mit dem Landesverband der Tourismusiorganisationen (LTS), der auch als Sprachrohr der Berufgruppe wurde, verlor unser eigener Verband zunehmends die Sichtbarkeit auch unter den Kolleg/innen selbst. Im Jahre 2007 wurde der Wunsch laut, erneut selbstbewusster in Erscheinung zu treten und die Aufgabenbereiche klar zu strukturieren und zu kommunizieren. Das "Kollegium der Südtiroler Tourismusmanager" wurde geschaffen und löst seit Jahresbeginn 2008 den Verband der Südtiroler Tourismusdirektoren ab.

Das Kollegium definiert seine Aufgaben anhand folgender 4 Säulen:

a. Institutionelle Aufgaben
b. Innovative Aufgaben
c. Aufgabe der Information
d. Unterhaltung

a) Institutionelle Aufgaben
1. Die Interessenvertretung der Mitglieder und des Berufsstandes wo immer erforderlich.
2. Teilnahme und Stellungnahmen an Versammlungen, Kongressen und Tagungen im In-und Ausland.
3. Kooperation bei inländischen und ausländischen Organisationen mit gleicher Zielsetzung.
4. Ansprechpartner und Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Stellen in den
5. Fragen, die den Beruf eines Tourismusmanagers berühren.
6. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zu touristischen Themen
7. Coaching und Einführung neuer Kollegen in das Berufsbild
8. Vorarbeit zur Weiterbildung

b) Im Bereich der Innovation:
1. Internetplattform, Forum, Veranstaltungskalender
2. Vernetzung
3. Konferenzschaltungen

c) Aufgabe der Information
1. Sammeln und zur Verfügung stellen von Informationen
2. Informationen zu touristischen Themen nach innen und außen geben
3. Abhaltung von Informationsversammlungen, Schulungen und Tagungen, wann immer dies für notwendig erachtet wird.

d) Unterhaltung
1. Organisation von geselligen Zusammentreffen
2. Veranstaltungen: zu verschiedene Themen